Standpunkte


Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern treten wir öffentlich für bessere Rahmenbedingungen für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft ein. Mit Bündnissen, Positionspapieren, Kampagnen und weiteren Aktivitäten verstärken wir die Stimme der Mitglieder in Gesellschaft und Politik.


Verbändebündnis für Digitalisierung in der Pflege

Die Digitalisierung der Pflege muss strategisch und ganzheitlich angegangen werden. Der rechtliche Rahmen ist umfassend anzupassen. Dabei ist im Sinne bedarfsgerechter digitaler Lösungen und Innovationen die unternehmerische Freiheit zu berücksichtigen und zu nutzen. Zielführend ist ein interdisziplinärer Ansatz, der die Perspektiven aller beteiligten Akteure (insbesondere Pflegebedürftige, Pflegepersonal, Pflegeeinrichtungen, IT-Hersteller und - Dienstleister) und Schnittstellen einbezieht. Gemeinsam fordern wir Maßnahmen und Regelungen in den Bereichen:


  • Nationaler Strategieplan und begleitende Strukturen

  • Digitalisierung von Prozessen, Interoperabilität & Telematik / Digitale Innovationen

  • Refinanzierung von IT-Kosten und IT-Personal

  • Digitale Kompetenzen und Teilhabe

 

Positionspapier als PDF zum Download:


Konzeptpapier Empfehlungen zum Kompetenzzentrum:


Konzeptpapier Empfehlungen zur Refinanzierung:


Konzeptpapier Nationaler Strategieplan:



Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Leistungsträgern bei der Rechnungsstellung, Zahlung und Zahlungszuordnung nachhaltig verbessern:

Verwaltungsaufwand reduzieren, damit Ressourcen und Steuergelder dort eingesetzt werden können, wo sie am dringendsten benötigt werden. Diesen Prozess wollen wir mit dem vorliegenden Positionspapier anstoßen. Wir laden Verantwortliche in Politik und Verwaltung ein, Gespräche zu beginnen, um Abläufe bei der Rechnungsstellung, Zahlung und Zahlungszuordnung zwischen Leistungserbringern und Kostenträgern für die Zukunft nachhaltig zu verbessern.


Langfassung als PDF zum Download:

   

Kurzfassung als PDF zum Download:



Ein gemeinsamer Handlungsaufruf des Inclusion Technology Labs und des Verbands für die Digitalisierung der Sozialwirtschaft:

Die Sozialwirtschaft benötigt staatliche Mittel, um in der Digitalisierung aufzuholen. Ebenso benötigt Inklusion staatliche Mittel, um in der Digitalisierung aufzuholen. Grund genug, alle Möglichkeiten der Einflussnahme auf die politische Willensbildung zu nutzen und in sich thematisch in den politischen Absichtserklärungen von Parteien und Regierungen zu verorten.


Positionspapier als PDF zum Download:



Das Ziel von Digitalen Pflegeanwendungen (#DiPAs) ist es, die Pflegeversorgung von Pflegebedürftigen durch digitale Technologien zu verbessern. Der pflegerische Nutzen bei den DiPAs ist jedoch bisher kaum bzw. nicht einheitlich und allgemeingültig definiert. Gemeinsam mit 10 weiteren Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft & Pflegepraxis positionieren wir uns zu folgenden Thesen zur Ausgestaltung von DiPAs:


  • Sektorenübergreifender Nutzen

  • Pflegerisch-organisatorischer Nutzen

  • Mehrperspektivische Betrachtung pflegerischen Nutzens 

  • Pflegekompetenz der Nutzenden 

  • Messung und Bewertung pflegerischen Nutzens

  • Erprobung von DiPAs 

  • Finanzierung von DiPAs


Thesenpapier als PDF zum Download:



Kooperationspartner

DHBW CAS

Das Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS) ist eine auf Master-Programme und Weiterbildungsangebote spezialisierte Institution der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Am DHBW CAS studieren rund 1.400 Fach- und Führungskräfte standortübergreifend, berufsbegleitend und berufsintegrierend. In 21 Studiengängen der Fachbereiche Technik, Wirtschaft und Sozialwesen erreichen sie den Master of Arts, Master of Science, Master ofEngineering oder Master of Business Administration. 1.311 Dualen Partnerunternehmen nutzen den Dualen Master zum Finden, Binden und Entwickeln von Potenzialträger*innen. www.cas.dhbw.de


Ziel unserer vereinbarten Partnerschaft ist die Stärkung von Wissen und Kompetenzen für die digitale Transformation in der Sozialen Arbeit.


Wir prüfen regelmäßig die Entwicklung gemeinsamer wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote und führen diese durch. Konkret findet die Zusammenarbeit schon jetzt bei dem in 2020 gestarteten Zertifikatslehrgang bzw. Masterstudiengang „Digitalisierung in der Sozialen Arbeit“ der DHBS CAS statt: wir bringen Lehrinhalte, Vernetzungsmöglichkeiten, Projekt- und Praxisinhalte aus Sicht sozialwirtschaftlicher Unternehmen ein. So können wir bei Bedarf auch Praxisprojekte vermitteln. Zudem nutzt die DHBW CAS das vediso-Netzwerk bei der wirkungsorientierten Überprüfung und gezielten Weiterentwicklung ihres Studiengangs.


Diakonie Deutschland

Die Diakonie Deutschland ist als evangelischer Wohlfahrtsverband die Dachorganisation der Diakonie in Deutschland. Sie setzt sich für Menschen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Neben dieser Hilfe benennt sie öffentlich die Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft. Zudem setzt sich die Diakonie bei in- und ausländischen Organisationen und gegenüber der Europäischen Union für ihren Auftrag ein. https://www.diakonie.de/der-bundesverband


Ziel unserer vereinbarten Partnerschaft ist es, gemeinsam ein attraktives Bildungsangebot für die Mitglieder unserer Verbände zu gestalten.


Wir prüfen regelmäßig die Möglichkeiten gemeinsamer Durchführung der (Bildungs-)Veranstaltungen im Bereich Digitalisierung und führen diese durch. Das Bestreben der Diakonie Deutschland und des vediso ist es, die jeweiligen Mitglieder bei der Gestaltung dieses Veränderungsprozesses zu unterstützen. Zentraler Bestandteil dieser Unterstützung ist die Bereitstellung eines umfangreichen Bildungsangebots. Diese Bildungsangebote sollen Mitarbeitende in den Mitgliedsunternehmen für ihre Aufgaben in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt stärken, indem sie Wissen und praktische Handlungsfähigkeit vermitteln.


Code of Good Practice

Digitalisierungsberatung/-coaching für gemeinwohlorientierte Organisationen

Wir sind Mit-Unterzeichnende des Code of Good Practice zur Digitalisierungsberatung und -Coaching für gemeinwohlorientierte Organisationen und unterstützen die darin genannten Prinzipien.