KOMPASS
Skalierungskompass Sozial- und Gesundheitswirtschaft
Name
Skalierungskompass Sozial- und Gesundheitswirtschaft – Gelingensbedingungen für die Skalierung erfolgreicher Innovationen
Spitzname
KOMPASS
Laufzeit
01.07.2026 – 31.12.2027

Ziel
Ziel von KOMPASS ist die Entwicklung einer praxisorientierten und bundesweit nutzbaren Handreichung zur erfolgreichen Skalierung sozialer und soziotechnischer Innovationen im Sozial- und Gesundheitswesen. Der Skalierungskompass soll Organisationen, Netzwerken, Fördergebern und politischen Akteur konkrete Orientierung geben, wie erfolgreiche Innovationsansätze über einzelne Projekte, Einrichtungen oder Regionen hinaus wirksam werden können.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Gelingensbedingungen, Strukturen und Instrumente nötig sind, damit gute Ideen nicht im Modellprojekt enden, sondern nachhaltig in andere Kontexte übertragen werden können.
Inhalte und Maßnahmen
KOMPASS bereitet vorhandenes Wissen zu Skalierungsprozessen systematisch auf, analysiert Good-Practice-Beispiele und entwickelt daraus anwendbare Instrumente für die Praxis.
Das Projekt umfasst insbesondere:
- Analyse bestehender Skalierungsansätze: Bestehende Studien, Projekte, Netzwerke und Programme zur Skalierung sozialer und soziotechnischer Innovationen werden wissenschaftlich und praxisbezogen ausgewertet.
- Scaling Sessions: In interaktiven Formaten werden Good-Practice-Beispiele aus laufenden und abgeschlossenen Innovationsprojekten vorgestellt, diskutiert und gemeinsam mit Praxisakteuren hinsichtlich ihrer Skalierungstauglichkeit reflektiert.
- Good-Practice-Sammlung: Erfolgreiche Skalierungsvorhaben werden sichtbar gemacht und mit Blick auf notwendige Kontextanpassungen, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen aufbereitet.
- Kriterien und Gelingensbedingungen: Aus Wissenschaft und Praxis werden zentrale Faktoren abgeleitet, die für erfolgreiche Skalierungsprozesse im Sozial- und Gesundheitswesen relevant sind.
- Scalability-Readiness-Tool: Ein praxisnahes Selbsteinschätzungsinstrument unterstützt Organisationen und Netzwerke dabei, die Skalierungsfähigkeit eigener Projekte besser einzuschätzen und nächste Schritte zu planen.
- Checklisten und Handlungsempfehlungen: Am Ende des Projektes stehen konkrete, anwendungsorientierte Materialien zur Verfügung.
Als zentrales Ergebnis entsteht der Skalierungskompass Sozial- und Gesundheitswirtschaft. Er bündelt Kriterien, Good Practices, Reflexionsfragen, Checklisten und das Scalability-Readiness-Tool und wird frei zugänglich veröffentlicht.
Vorteile für vediso-Mitglieder
Die Erkenntnisse aus KOMPASS unterstützen vediso-Mitglieder dabei, eigene Innovations- und Digitalisierungsprojekte von Beginn an stärker auf Transfer, Skalierung und nachhaltige Wirkung auszurichten. Mitglieder profitieren von praxisnahen Instrumenten, Good-Practice-Beispielen und Reflexionshilfen, die dabei unterstützen, Skalierungspotenziale realistischer einzuschätzen und passende nächste Schritte zu entwickeln.
Darüber hinaus werden Erfahrungen aus dem vediso-Netzwerk aktiv in das Projekt eingebunden und für andere Organisationen nutzbar gemacht.
Leitung
Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V. (vediso)
Projektpartner
Hochschule Bielefeld (HSBI)
Förderung
KOMPASS wird im Rahmen von DATIpilot Modul 2 Communitysprint gefördert.


Eure Ansprechpartner*innen für KOMPASS