Nicht am Menschen sparen: vediso unterstützt Kampagne für Bürokratieabbau statt Leistungskürzungen
Teilhabe und Selbstbestimmung dürfen nicht dem Spardruck zum Opfer fallen. Deshalb unterstützt vediso e.V. die landesweite Kampagne „Nicht am Menschen sparen“. Gemeinsam mit zahlreichen sozialen Einrichtungen und Verbänden setzt sich die Kampagne dafür ein, Bürokratie abzubauen, statt notwendige Leistungen für Menschen mit Unterstützungsbedarfen zu kürzen.
Angesichts angespannter öffentlicher Haushalte wird zunehmend über Einsparungen im Sozialbereich diskutiert. Doch Kürzungen bei sozialen Leistungen treffen vor allem Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Sie gefährden gleichberechtigte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.Die Kampagne „Nicht am Menschen sparen“ zeigt, dass es Alternativen zu Leistungskürzungen gibt. Unterschiedliche Verwaltungsverfahren, komplizierte Abrechnungen und fehlende digitale Schnittstellen verursachen einen erheblichen bürokratischen Aufwand.Eine Untersuchung des Brüsseler Kreises hat ergeben, dass in der direkten Betreuung durchschnittlich rund eineinhalb Stunden täglich für bürokratische Tätigkeiten aufgewendet werden. Zeit, die für die unmittelbare Unterstützung von Menschen fehlt.Die Kampagne fordert deshalb unter anderem einheitliche Bescheide, digitale und standardisierte Abrechnungsverfahren sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Leistungsträgern und Leistungserbringern.
Mit der Unterstützung der Kampagne unterstreicht vediso sein Engagement für eine inklusive Gesellschaft, in der Menschen Unterstützungen erhalten, die sie für ein selbstbestimmtes Leben benötigen.
